Management der Vegetation in einer Flusslandschaft - innovative Herangehensweisen aus hydraulischer und ökologischer Sicht am Beispiel Kamp

BearbeiterInnen:
S. Hofbauer, S. Preis, S. Muhar, Ch. Hauer, M. Jungwirth und H. Habersack
Verantwortlich für den Inhalt dieses Artikels:
DI Sabine Preis [Abt. f. Hydrobiologie, Univ. f. Boku]
Bearbeitungszeitraum: ÖWAV 2006 Heft 11-12
Beauftragt von: NÖ Landesakademie in Kooperation mit der Gruppe Wasser am Amt der NÖ Landesregierung
Letzte Änderung: 22.12.2006

Im Rahmen des integrativen Gesamtprojektes "Nachhaltige Entwicklung der Kamptal-Flusslandschaft"¹ wurden die Themen Vegetation und Totholz sowohl aus wasserwirtschaftlicher als auch aus ökologischer Sicht untersucht. Die umfangreiche Istbestandsanalyse umfasste die Kartierung der Vegetationsstrukturen und eine genaue Erhebung der „geometrischen“ Vegetationsparameter. Darauf aufbauend wurden unterschiedliche Vegetationsszenarien vor allem in Hinblick auf Breite und Dichte der Gehölzvegetation entwickelt und deren Einfluss auf das Abflussgeschehen in einem wasserbaulichen Modellversuch untersucht. Aufgrund der unterschiedlichen Herausforderungen
in Siedlungen und Freilandbereichen wurde für das Management eine Einteilung in „sensible“, „vegetationsdynamische“ und „Übergangsstrecken“ vorgeschlagen.


http://www.kamptal-flusslandschaft.at