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Gesetzliche und programmatische Rahmenbedingungen 
 
Grundlage für Planung und Umsetzung gewässerökologischer Projekte bilden - auf nationaler Ebene - v.a. das österreichische Wasserrechtsgesetz (WRG 1959, Novelle 1985 und 1990) und das Wasserbautenförderungsgesetz (WBFG 1985, Novelle 1994), ergänzt durch zahlreiche Bestimmungen der Landesgesetzgebung im Bereich Naturschutz, Raumplanung, Forstwesen etc.

EU-weit fördert das LIFE-Programm (Liaison entre Instrument Financée pour Environnement) Maßnahmen zum "Schutz von Lebensräumen und deren Tier- und Pflanzenwelt“. Dabei wird durch Umsetzung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie bzw. die Vogelschutz-Richtlinie der EU die Errichtung eines Europäischen Schutzgebietsnetzes "Natura 2000" unterstützt.


 
 
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Über uns...

HFA -  Abteilung für Hydrobiologie, Fischereiwirtschaft und Aquakultur HFA - Abteilung für Hydrobiologie, Fischereiwirtschaft und Aquakultur

Huchen-Life Tamariske (Isel) Life - Tiroler Lech Laubfrosch (Tiroler Lech)
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Spezielle Links

Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie
Vogelschutz-Richtlinie der EU
Wasserrahmenrichtlinie
Life Huchen
Naturschutz/Land

 

Zudem ist im Jahr 2000 die Wasserrahmenrichtlinie als ein weiteres gewässerpolitisches Instrument für einen nachhaltigen Umgang mit Fließgewässern inkl. deren Grundwasser in Kraft getreten. Diese Richtlinie ist für alle EU-Mitgliedsstaaten bindend und fordert bis zum Jahr 2016 das Erlangen des „guten ökologischen Zustandes“ bzw., im Falle höchst degradierter Gewässer, des „guten ökologischen Potentials“.

Neben den genannten gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt es – mit gewissen Unterschieden in den einzelnen Bundesländern - zahlreiche rechtliche Festlegungen, die Flusslandschaften direkt oder indirekt betreffen und einen programmatischen Rahmen für deren zukünftige Entwicklung definieren.

Dies sind beispielsweise im Fachbereich Raumplanung Regionale Entwicklungsprogramme, Örtliche Entwicklungskonzepte und Flächenwidmungspläne; auf europäischer Ebene beispielsweise Vorgaben durch das Raumentwicklungskonzept EUREK, oder aber, für den Zuständigkeitsbereich Flussbau bzw. der Wildbach- und Lawinenverbauung, Gewässerbetreuungskonzepte und Gefahrenzonenplanungen als raumrelevante Planungsinstrumente.

Weiterführend...

Karte mit allen vorgeschlagenen Natura2000 Gebieten; Stand August 2001

Natura2000_Tirol
Natura2000_Salzburg
Natura2000_Steiermark
Natura2000_Steiermark

Zusammenstellung von links mit Bezug zu Biodiversität; auch Natura2000....

 

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Über diese Seite | Site by ANET - New Media Solutions | letzte Änderung: 02.01.2007